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⛴️ 🇬🇸 31.10.-1.11.25, Südgeorgien

  • Autorenbild: Charlotte Tina
    Charlotte Tina
  • 14. Nov.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 16. Nov.

Freitag, 31.10.

Um 7:00 gab es Frühstück, dann standen wir in den Startlöchern für die Possession Bay, dem Ort, an dem James Cook 1775 erstmals anlandete.


Erneut erreichten wir eine traumhafte, schroffe Kulisse voller Seelöwen, -kühen, Robben und Königspinguinen.

Wir hatten 2,5h, um das zu erkunden.

Für diejenigen, die wie Marti das Kajakpaket gebucht hatten, ging es aufs Wasser.

Den Kopf voller schöner Bilder ging es zurück auf das Schiff.


Während wir uns aus den Sachen pellten und Mittag aßen fuhr die Sea Spirit zur Fortuna Bay.

Leider hatten wir dort zu starken Wind, eine Anlandung war nicht möglich.

Expeditionsleiter und Kapitän beschlossen, Leith Harbour anzulaufen, eine verlassene, einst berühmte Walfangstation.

Diese schauten wir uns von Bord aus an. Immerhin war es sonnig.


Aufgrund des stürmischen Wetters blieben wir auch über Nacht in der sicheren Bucht vor Anker.


Samstag, 1.11.

Der Tag begann mit einer Zodiac-Fahrt in der Hercules Bay.


Zurück an Bord wurde zum Polar Plunge aufgerufen. Wir waren ja nur in subantarktischen Gewässern, aber ein Sprung in den 4° kalten Südatlantik um South Georgia vom Zodiac aus neben ein paar Eisbergen ist dennoch etwas Besonderes.

21 Unerschrockene fanden sich in Badekleidung ein und hüpften ins türkisfarbene Wasser.

Nett war es. Schon frisch.


Ein kleines Stück entfernt lag Godthul/Cobbler’s Cove das wir nach kurzer Fahrt anliefen. Es war regnerisch, neblig und windig. Wir gingen an Land und erklommen einen sehr rutschigen Hügel, dicht bewachsen mit Tossackgras, in dem sich Pinguine und Robbenbabies versteckten und entsprechend mussten wir vorsichtig sein.

Wir stiegen parallel zu einem kleinen Fluss auf, erreichten ein Plateau oberhalb eines Sees und liefen über moosig-weichen Grund weiter zu einer Kolonie von Eselspinguinen.

Die so heißen, weil sie wie ihre Namensvetter ein erstickt klingendes I-ah von sich geben.

Der Abstieg war extrem rutschig und recht nass, aber es war ein schöner Ausflug und die Bewegung tat wohl.


Allmählich lernte man sich etwas kennen. John und Bruce aus den USA, Bernhard, Michael, Karlheinz und Dagmar aus dem Schwabenland, Sascha und Gertrud, das war der häufigere Kreis am Tisch 20 neben Jo und mir.


Unsere immer freundlichen, aufmerksamen und lächelnden Kellner waren der charmante James, der einsilbige Tedy, die schöne Poala, Poch mit der wunderbaren Stimme sowie der unvergleichliche kroatische Maître d‘, Milos.


To be continued…


2 Kommentare

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Birgit
15. Nov.
Mit 5 von 5 Sternen bewertet.

Wohooo, zweites Polar Plunge Certificate?

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Charlotte Tina
Charlotte Tina
15. Nov.
Antwort an

Yessssss😎

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