- Charlotte Tina

- 5. Sept. 2022
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 21. Juli 2025
Tag 63
Ich lasse mal Fotos für sich sprechen:
Die Stadt war Galway, sehr hübsch. Die Nacht verbrachte ich auf einem Campingplatz kurz vor den Cliffs of Moher. 17€ inklusive Dusche und Küchennutzung, alles sehr sauber und gut ausgestattet. Die Nacht war grenzwertig kalt mit 10-12 Grad. Trotz meiner Daunen- und zusätzlicher Wolldecke. Das macht bei solchen Temperaturen keinen Spaß mehr.
In Galway hatte ich Thai-Basilikum ergattern können (neben einer neuen Jeans) und Chilies, und so kochte ich mir nach zwei Monaten endlich mal wieder mein absolutes Lieblingsessen (gleichauf mit Kartoffeln mit Quark und Leinöl). Es heißt Gai Pad Gra Pao, ich nenne es einfach Kleinhuhn und habe es (meiner Meinung nach) mit Cashews verbessert. Hier zum Nachkochen für zwei gute Portionen:

Zuerst nimmt man eine kleine Handvoll Chilies, ebenso viele frische Knoblauchzehen und einen guten halben Esslöffel braunen Zucker, das mörsert man richtig schön matschig. Geduld! Eine Küchenmaschine bringt nicht die gewünschte Konsistenz und auch das Aroma ist anders. Ich mag es böse scharf und das ist auch der Charakter des Gerichts, kann man natürlich nach Belieben regulieren. Und ja, ich habe einen Mörser dabei.

Eine weitere Handvoll thailändisches Basilikum (ob heilig oder normal ist egal, auf keinen Fall unser europäisches, das ist völlig anders und kein Ersatz) in Stücke rupfen.

Etwa 400-500g Hähnchenfilet (ich habe Alternativen ausprobiert: Scampi, Tofu, Seitan. Nichts schmeckt so gut, leider) quer aufschneiden, dann in Streifen und so klein wie möglich schneiden (das geht gut, wenn man ein scharfes Messer hat. Nicht pürieren, nicht durch den Fleischwolf!).

Dann eine Handvoll Cashews mit einem halben EL braunen Zucker in einem EL koreanischen Sesamöl (alternativ ein neutrales Öl, aber dieses ist super intensiv, auch teuer, aber lohnt sich) goldgelb karamellisieren. Das möchte gern rauchen und verbrennen, das Öl darf nicht zu heiß werden, also langsam und immer schön wenden.
Beiseite stellen.
In der gleichen Pfanne (nicht auswaschen) erneut etwas Sesamöl erhitzen (vorab zwei Fenster für einen effektiven Durchzug auf kurzem Weg öffnen) die gemörserte Paste dazu und leicht anbraten.
Dann das Huhn darauf und Farbe nehmen lassen.
Eine sehr großzügige Menge Austernsauce, einige Spritzer Fischsauce dazu (keine Sorge, der gewöhnungsbedürftige Geruch wandelt sich in ein unvergleichlich köstliches Aroma), den Mörser mit Wasser knapp halb auffüllen, also ausspülen, und dieses auch in die Pfanne.
Gar schmurgeln lassen. Das Basilikum und die Cashews drauf und dazu ungesalzenen weißen Reis (leicht abgekühlt "löscht" der besser als jedes Getränk). Viel Spaß!

Tag 64
Morgens wollte ich mir dann die Steilküste ansehen. Das sollte 12€ „Eintritt“ kosten. Das ist Natur, was kann da Eintritt kosten? Touri-Nepp! Hat mich geärgert und ich habe jetzt wirklich viele spektakuläre Küsten gesehen, also weiter. Der Süden ist nett, manchmal etwas langweilig, der Norden ist eindeutig meine Welt. Nicht so harmlos, auch wenn die Küste selbst durchaus genauso tolle Blicke bietet. Die Strände sind weiter nördlich schöner. Es gibt im Süden noch mehr leerstehende Häuser, mehr Industrie, das macht es nicht attraktiver.
Abends im B&B auf einer winzigen Insel gelandet, Carrig Island, 50€ inkl. FS.
Heute vor zwei Jahren ist meine Mutter gestorben. Ich will sie immer noch ganz oft anrufen und ihr etwas erzählen oder ihr Fotos schicken. Ich vermisse sie. Jedenfalls habe ich einen kleinen Spaziergang gemacht im steifen Wind hier und etwas geweint, als ich mit ihr sprach und da tauchte vor mir ein Regenbogen auf. Ein schöner Zufall. Dann musste ich gleich noch ein bisschen mehr weinen :-)
Tag 65
Der Morgen begann mit dem miesesten Frühstück ever. Die Marmelade das billigste abgepackte Zeug. Dünner Tee, kein brauner Zucker, die "poached eggs" kamen wässrig aus der Mikrowelle auf einen dann matschigen Toast geklatscht. Ich hatte noch nie ein Ei, bei dem das Eiweiß eklig glibberig war und das Eigelb eklig krümelig, das muss man erst mal schaffen, Chapeau!

Schnell gepackt und verschwunden, gleich zum nebenan stehenden Rest eines Castles. Fünf Etagen; unten eine Halle, eine erstaunliche Wendeltreppe hoch, immer ein Raum, zuweilen zusätzlich eine Kammer, der eine Raum identisch auf vier Etagen. Ich bin bis nach oben gekrabbelt, das muss doch mühsam gewesen sein?! Immer hoch und runter...
Dann regnete es wieder. Sturzregen, prasselnder Regen, schüttender Regen, alle Arten von Regen. Unglaublich windig war es auch, 6 Beaufort mit 8 Bft Spitzen, das war teilweise schwer, auf den Füßen zu bleiben. Ich habe die Autotür zwei Mal nur mit Anstrengung öffnen können. Das Meer sah aus, als läge es im Nebel, aber das war die Gischt, die vom Wind hochgetragen wurde. So etwas habe ich noch nicht gesehen zuvor.
Ich fuhr den Conor Pass, der mit 465m einer der höchsten Irlands ist. Das war der Adrenalinschub des Tages. Die Straße ist teilweise so eng, dass der Pass für größere Fahrzeuge gesperrt ist, die Steigung liegt oft bei 7,3%.
Und natürlich fuhr ich gerade im strömenden Regen bei pfeifendem und rüttelndem Wind an so einer extrem engen, steilen Stelle um einen Felsvorsprung in einer Kurve, als vor mir Gegenverkehr auftauchte. In solch einer Situation, wenn ich alleine bin, neige ich gern auch mal zur Hysterie. Rechts von mir, von einem niedrigen Mäuerchen getrennt, ging es durchaus ein paar Meter nach unten.
Ich guckte paralysiert auf die Autos und Motorräder vor mir, dann rief ich mir Birgit und Donata ins Gedächtnis, die mit mir (beide Fahrlehrerinnen) noch mal für mich kritische Situationen vor der Reise durchgespielt haben. Danke! Langsam und überlegt, sind die Zauberworte. Es war zwar eng und fast hätte ich in der Kurve rückwärts den Felsen geschrammt, aber ich schaffte etwa 30m zurück in eine schmale Ausweichbucht und atmete erst mal gaaaanz tief durch.
Nachmittags war ich in der Nähe der Insel Valentia, auf der Dino-Abdrücke zu sehen sind. Muss ich sehen. Leider gab es kein B&B mehr, aber ein verhältnismäßig günstiges Hotel (99€).
Ich habe ein gemütliches kleines Zimmer mit Blick auf den Hafen, es regnet und stürmt, wenn ich hier fertig bin, lese ich.
Im Restaurant aß ich eine Chowder, die war nett und reichhaltig. Dann in Bierteig frittierte Garnelen. Der Bierteig war sehr gut, aber mir zu fettig. Ich mag diese Art der Zubereitung aber, weil die Garnelen ganz zart und saftig werden. Den Teig kann man ja leicht entfernen, wenn er schön knusprig ist. Dann hatte ich mein erstes irisches Bier, ein halbes Pint Lager.
Aktueller Stand der zurückgelegten Strecke:
- Charlotte Tina

- 2. Sept. 2022
- 4 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 4. Sept. 2022
Tag 61
Ich vermisste den ganzen Tag Moneygold, Karin, Joe, Silvan, die Miezekatzen und Hunde und Pferde und alle vom Stall. Seufz.
Ich muss in einen Reiserhythmus zurück finden.
Mir lief ein leer stehendes Haus über den Weg, das ein ideales B&B abgeben würde.
Der WAW führte mich unter anderem nach Roslee Castle: ein versteckter Durchgang führt zu der Treppe nach oben, der Zugang ist vielleicht 1m hoch. Die Treppe ist lediglich 70-80cm breit (Schätzung nach dem durchschnittlichen bundesdeutschen Hintern von 60cm und meiner schlanken Statur). Diese Treppen sind unregelmäßig hoch, sehr steil, teilweise völlig im Dunkeln, es gibt keinerlei Absicherung. Lustig, ein mini Abenteuer.
Mehrere Aussichtspunkte des Wild Atlantic Way habe ich abgefahren, schöne Schluchten waren dabei und gerade im County Mayo ist es sehr friedlich an der Küste. Zu Mittag gab es eine super leckere Mini-Quiche mit Ziegenkäse und getrockneten Tomaten, dazu eingelegte rote Zwiebeln. Mjam! Das ganze auf einer Düne am Strand.
Pittoreske Orte mit hübschen Läden säumten die Straßen.
Mit Balu habe ich mich schließlich an einen wundervollen Strand gestellt und bin gleich baden gegangen. Feiner fester Sand, eine Qualle, keine Algen. Ein Traum.
Ein kleiner Spaziergang führte zu einem sehr kleinen Hafen, wo ich einen Schwatz mit einem Fischer hielt.
Nichts Frisches zu essen dabei, dann mal Vorräte durchsehen. Die eingelegten englischen Eier sind absolut widerlich, also gab es aus dem Fundus Jordan’s Müsli mit Hafermilch, auch lecker.
Es war super, mal wieder fest und so kuschelig zu schlafen, neben dem Auto grasten Schafe während die Brandung mich in den Schlaf wiegte.
Die blauen Flecken an Bein und Bauch vom Tritt letzte Woche sehen schon besser aus.
Die richtige Antwort auf „Isn‘t it lovely?“ ist übrigens immer „Oh, yes, it is!“ oder „Oh, yes, it is amazing!“. Wahlweise können lovely und amazing natürlich ausgetauscht werden, aber solange es nicht zu einem noch interessanteren Gespräch über Wetter und Landschaft kommt, hat man sich hervorragend geschlagen und fällt nicht die Bohne auf.
Auch wenn man den grässlichsten deutschen Akzent hat, der höfliche Ire fragt zunächst, ob man ein Local ist. Das verneint man selbstverständlich in größter, geschmeichelter Bescheidenheit, und dann kann ein Geplänkel über die Herkunftsorte beginnen und wie lovely oder amazing sie sind. Im Grunde recht überschaubar; ein Smalltalk-Ballett in einfachster Choreografie.
Tag 62
Der Freitag begann mit Regen. Viel Regen, den ganzen Tag. Ich kam mir vor wie der LKW-Fahrer in Per Anhalter durch die Galaxis (versteckte Empfehlung….).
In einem Supermarkt lieferte ein örtlicher Bäcker gerade Brot an und ich parkierte (meine neuen Schweizerischkenntnisse mal anwenden) sofort, erstand einen noch warmen, duftenden Laib Soda-Brot, irische Butter, Tomaten und Cheddar. Den Himmel mal wieder recht nah.
Ich fuhr den WAW entlang, meine Sandalen und Hosen waren bald klatschnass vom Aussteigen, die Straße gurgelte regelrecht unter den Wassermassen, der Rest ebenfalls. Ich googelte zur Abwechslung Austern, bekam einen Treffer nicht weit weg und fuhr ohne große Erwartungen hin. Eine sehr schmale Straße endete an einem Haus, an dem nichts darauf hinwies, dass ich richtig sein könnte. Dann kam ein Traktor angefahren, hielt neben mir und ein unglaublich freundlicher Mann fragte nach meinem Begehr. Das war Patrick, der gerade vom Sammeln kam und in seinen Körben die 10min zuvor gesuchten Austern hatte. Er fragte, ob ich probieren wolle, was ich begeistert bejahte, bat mich um die Ecke und begann, Austern zu öffnen. Im strömenden Regen auf einem nicht unbedingt klinisch sauberen Tisch voller Austern und-Schalen am Rande des Gewässers, an dem gerade Ebbe herrschte. Er ließ mich alle Größen seiner Felsenaustern probieren, die großen fand ich am leckersten, er die kleinsten. Er isst jeden Tag ein halbes Dutzend. Er öffnete sie, löste sie in der Schale und hielt sie mir hin. Die großen waren schon sehr groß. Ich nahm sie direkt mit den Fingern aus der Schale. Er wollte kein Geld, obwohl ich sicherlich 6-7 gegessen hatte und packte mir dann noch zehn Stück für später in einen Korb. Es ging hin und her, schließlich nahm er 5€ und das ist ja eher ein Witz, ich nahm nur fünf mit, mehr schaffe ich nicht mehr heute.
Ich wusch mal wieder in einer Launderette, fuhr wunderschöne Straßen entlang und kam schließlich nach Connemarra. An einem Fluss mit kleinem Wasserfall sah ich einen Lachs springen. Ein Spätzünder?
Zwischendrin hat das Auto mal wieder Alarm geschlagen, ABS kaputt, ESP defekt, Reifendruckabfall. Fehlersuche, nix. Um den Wagen gekrochen, gelauscht, gedrückt, nix. Neu gestartet, alles gut, nerv…..
Schlagartig änderte sich die Landschaft, es wurde wilder. Ich fuhr durch einen Fjord. Wusste gar nicht, dass es hier welche gibt. Fjordchen.
Ich fand kein ansprechendes B&B, waren auch alle sehr teuer. Zum vergleichbaren Preis wählte ich schließlich lieber ein Hotel (110€ mit Frühstück), ich wollte nur noch warm duschen.
Das Hotel ist schön gemütlich und eher gediegen.
Mein Austernmesser habe ich in Berlin vergessen und es gab nirgends eines zu kaufen. Also bat ich an der Rezeption darum, meine Austern in einem Kühlschrank zu deponieren. Die Iren, kaum zu schlagen in ihrer Freundlichkeit, boten mir an, sie mir zu öffnen und zum Abend zu servieren. Wow.
Zunächst ging ich in den Pool. Wenngleich er nur etwa 15m misst, genoss ich es sehr, mal wieder 20min zu schwimmen. Draußen. Allerdings beheizt, man kann nicht immer nur Glück haben.
Dann ging ich auf die Suche nach meinen Austern. In der Bar nahm ich einen Martini auf Eis, ganz old fashioned, dazu kamen meine Schätze mit einer erstaunlich leckeren und passenden Limetten-Koriander-Sauce. Begleitend, ebenfalls sehr positiv, dunkles, süßliches Brot mit Butter, eine sehr gute Ergänzung.
Als Hauptgericht wurde eine Lanmschulter aus Connemara in einer Rotweinreduktion
mit KaPü und Gemüse (18,50€) serviert. Das Fleisch war butterzart und zerfiel unter der Gabel, köstlich. Die Beilagen waren zu vernachlässigen, die Sauce sehr nett.
Der Kellner war aus Argentinien und verstand sofort, weshalb ich das überall übliche Leitungswasser nicht wollte-es ist (leicht) gechlort. Widerlich. Ich habe noch meinen ersten schwarzen Tee in Zimbabwe vor 33 Jahren im Geschmacksgedächtnis, der mit stark gechlortem Leitungswasser zubereitet worden war. Brrrrrr. Seltsamerweise merke ich mir so etwas, vergesse aber fast alles andere in Windeseile.
Ein Espresso hinterher und ich bin ausgesöhnt mit dem Tag.
Das Anrichten der Austern wurde nicht berechnet, erstaunlich und sehr sehr nett.
Die Frühstückskarte war ausgesprochen umfangreich. Ich hätte Lammleber essen können oder Fisch, entschied mich aber für pochierte Eier Benedikt, sehr lecker.
- Charlotte Tina

- 1. Sept. 2022
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 3. Sept. 2022
Die Tage vergehen hier soooo schnell. Ausritte, Unterricht, Robben gucken, Ausflüge zum Wasserfall, zum Baden oder Schnorcheln, nach Sligo, zum Benbulben, mit Pferden, Miezen und Hunden kuscheln, über das Zwerghuhn Henrik lachen und das schwarz-weiße Entenpaar, das immer synchron herum läuft, Baby-Mieze Kitty mehrmals am Tag füttern, Brombeeren sammeln, lesen.
Ich habe viel Zeit mit Karin verbracht, das war sehr schön, entspannt und lustig. Dann reiste Silvan aus der Schweiz an und wir haben zu dritt viel gelacht. Gestern Abend gingen wir zum Abschied noch gemeinsam in den Pub essen, es war mäßig lecker, aber ein schöner Abend in bester Gesellschaft.
Sirloin-Steak, sautierte Pilze, fettige Zwiebelringe, gratinierte Knoblauchkartoffeln, Salat, Apfel-Zimt-Crumble, Himbeertörtchen mit Vanilleeis. Karin hatte Linsenburger.
Acht Reitstunden hatte ich insgesamt, teils Einzel-, teils Gruppenunterricht, acht Ausritte à 1h habe ich gemacht, davon sechs allein (also ohne Longe); gestern (Dienstag) war der schönste bei strahlendem Sonnenschein, leichtem Wind, glitzerndem Wasser, Moira hat größtenteils getan, was ich wollte, zurück ging es eine für mich neue Strecke, erst über Steine und dann einen etwas steileren, engen, verwunschen zugewachsenen Pfad hinauf. Das war eine Stunde, von der ich das Lebensgefühl gern konservieren können würde.
Aber mein Körper schmerzt doch sehr und nun ist es gut. Ich habe, denke ich zumindest, wirklich viel gelernt (habe ja keinen Vergleich) und die glücklichsten zwei Wochen seit sehr langer Zeit hier verbracht.
Heute war der Hufschmied da, sehr spannend, habe ich noch nie gesehen, netter Typ auch.
Auch das B&B bei Joe war toll. Schön, so viele nette Menschen kennen zu lernen und Joe und Charlie sind super Gastgeber. Joe macht übrigens perfekte pochierte Eier, ein Traum, leider erst am vorletzten Tag erstmals genossen.
Gestern hatte ich Schluckauf und Silvan bemerkte „Ah, Du hascht an Glucksi“. Ich musste noch im Bett darüber lachen. Die Schweizer parken ihr Auto auch nicht, sie parkieren.
Und immer wieder heißt es „It‘s a lovely day, isn‘t it?“ und schon ist man erneut in einer netten Unterhaltung mit allen möglichen reizenden Leuten.
Heute, am Donnerstag, geht es tatsächlich weiter nach Süden den Wild Atlantic Way hinunter. Ich habe hier etwa sechs- oder siebenmal verlängert. Ich habe den Überblick etwas verloren und werde sehr vieles vermissen: den Stallgeruch, das nächtliche Wiehern und Schnauben vom Feld nebenan, den wunderschönen Sternenhimmel, die die Landschaft beständig verändernden Gezeiten, die gemeinsamen Erlebnisse, das Reiten, meine neuen Freunde bzw. Bekanntschaften und sehr viel mehr.
Innerhalb einer guten Woche habe ich eine Jeans verschlissen. Der Sattel hat sie durchgescheuert auf beiden Innenseiten.
Erneut zur Kommentarfunktion, da sie äußerst verwirrend ist:
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